• Zeit haben und genießen… dann gibt es bei uns Pulled Pork

    Zeit haben und genießen… dann gibt es bei uns Pulled Pork

    Pfingsten ! Juhu, ein Wochenende an dem mein Mann und ich nicht von unserem 400 Euro Job unterwegs waren. Noch mehr grillen ? Nein.. es sollte mal etwas anderes sein. Mein Mann meinte dann am Samstag beim einkaufen ( wir wollten nur in den Baumarkt ), sollen wir Pfingstmontag nicht mal wieder Pulled Pork machen, so schön mit selbst gebackenen Brötchen dazu. Gerne ich hatte nichts dagegen, also fuhren wir noch zum Fleischer und besorgten uns Nackenfleisch.

    Normalerweise wird zu Pulled Pork noch Weisskohl gegessen und wir stellen ihn auch immer selbst her. Aber mein Mann hatte keine Lust dazu, also gab es gekauften. Aber wir haben eine Marke, die auch kleine Portionen geeignet für einen 2 Personenhaushalt hat. Aber ich schreibe euch alles auf.

    Rezept für Pulled Pork

    Das Rezept ist für 4 Personen. Warum 4 Personen, weil wir es am nächsten Tag auch noch essen wollten.

    0,8 kg Schweinenacken ohne Knochen
    40 g Senf, mittelscharf
      Flüssigrauch, ein paar Spritzer
    1,6 EL Paprikapulver, edelsüß 
    0,2 EL Kreuzkümmelpulver 
    0,4 EL Pfeffer, schwarz
    0,4 EL Zucker, braun 
    0,4 EL Salz 
    0,4 EL Cayennepfeffer oder Chilipulver
    200 ml Apfelsaft 
    200 ml Brühe
    + Barbecuesauce
    Für den Salat:
    0,6 kg Weißkohl 
    1,6 m.-große Karotte(n) 
    0,8 m.-große Zwiebel(n) 
    100 g Mayonnaise 
    60 ml Buttermilch 
    1,2 EL Honig 
    0,4 TL Salz 
    0,8 TL Senf, mittelscharf
    0,8 EL Weißweinessig 
      Pfeffer, schwarz
    Für den Teig: (Burger Brötchen)
    80 ml Wasser, lauwarm
    1,6 EL Milch 
    0,4 Würfel Frischhefe, keine Trockenhefe
    14 g Zucker 
    4 g Salz 
    32 g Butter, geschmolzen
    200 g Mehl Type 550
    0,4  Ei(er) 
      Außerdem:
    0,4  Ei(er) 
    0,8 EL Milch 
    0,8 EL Wasser 
     etwas Sesam

    Zubereitung

    Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Std. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

    Zuerst wird am Vortag das Fleisch mit dem Rub behandelt. Dafür Paprikapulver, Salz, Kreuzkümmel, Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer vermischen. Dann den Senf mit ein paar Spritzern Flüssigrauch verrühren und den Nacken rundherum mit dem Senf einstreichen. Darüber den Rub verteilen und leicht festklopfen, sodass der komplette Nacken mit den Gewürzen bedeckt ist. Den Nacken fest in Frischhaltefolie einpacken und für mind. 24 Stunden in den Kühlschrank legen. 
    Tipp: Hat man keinen Flüssigrauch, kann man den EL Salz für den Rub durch 1 EL Rauchsalz ersetzen.

    Am Tag der Zubereitung den Nacken aus dem Kühlschrank nehmen und ihn ca. 1 Stunde draußen stehen lassen, damit er Zimmertemperatur annimmt. Den Ofen auf ca. 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 

    Den Apfelsaft und die Brühe mischen und in einen Bräter oder eine Auflaufform gießen. Den Braten aus der Folie nehmen und das Bratenthermometer so platzieren, dass man es von außen sehen kann. Den Braten auf den Rost in die Mitte des Ofens legen. Den Bräter mit der Saftmischung darunter stellen, er sollte genauso groß wie der Braten sein, damit der austretende Fleischsaft aufgefangen wird. Wer eine Spritze zu Hause hat, kann den Schweinenacken vorher auch noch mit der Saftmischung impfen, dann dementsprechend mehr Flüssigkeit verwenden. Den Braten so lange im Ofen lassen, bis er eine Kerntemperatur von ca. 90 °C hat. Das dauert bei meinem Ofen ca. 8,5 – 9 Std.. Dazwischen wird es eine sogenannte Plateauphase geben, bei der sich der Nacken über mehrere Stunden bei ca. 70 °C Kerntemperatur hält. Nicht erschrecken und die Temperatur erhöhen, das ist vollkommen normal. Nach ca. 4,5 Std. kann man den Braten immer wieder mal mit der Saftmischung aus dem Bräter beträufeln. Sollte diese zwischenzeitlich verdunstet sein, ein wenig Saft, Brühe oder zur Not Wasser nachgießen. 

    Sobald das Pulled Pork im Ofen ist, wird der Coleslaw zubereitet. Hierfür den Kohl, die Karotten und die Zwiebeln fein raspeln. Dann die Mayonnaise mit Honig, Senf, Buttermilch, Essig und dem Salz verrühren und mit Pfeffer abschmecken. Das Dressing über das geraspelte Gemüse geben und gründlich, am besten mit den Händen, in einer großen Schüssel vermengen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Noch besser schmeckt er, wenn er über Nacht ziehen konnte.

    Ca. 2,5 Std. bevor das Pulled Pork fertig ist, sollte man anfangen sich um die Brötchen zu kümmern. Hierfür das lauwarme Wasser mit der Milch und dem Zucker in einer Schüssel vermischen, ich benutze hierfür meine Küchenmaschine, und den Hefewürfel hinein bröseln. Die frische Hefe ist hier wichtig, mit Trockenhefe gehen die Brötchen nicht so wirklich auf. Die Mischung ca. 10 Min. gehen lassen. Danach Mehl (nicht Type 405 nehmen), Salz, ein Ei und die geschmolzene Butter hinzufügen und ca. 5 Min. auf hoher Stufe zu einem glatten Teig kneten lassen. 
    Den Teig ca. 1 Std. an einem warmen Ort mit einem Geschirrtuch abgedeckt gehen lassen. Nach dieser Stunde den Teig in 10 Teile von ca. 90 g aufteilen und diese zu Kugeln geformt auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Der Teig ist sehr klebrig, deshalb am besten die Arbeitsfläche und die Hände etwas bemehlen. 
    Jetzt erneut die Brötchen abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei mit 2 EL Milch und 2 EL Wasser vermischen.

    Wenn das Pulled Pork die Kerntemperatur von ca. 90 °C erreicht hat, vorsichtig aus dem Ofen nehmen und in Alufolie wickeln, darin ca. 1 Std. ruhen lassen. 
    Zwischenzeitlich den Coleslaw aus dem Kühlschrank nehmen und den Ofen auf 200 °C einstellen und aufheizen. Die Brötchen vorsichtig mit der Ei-Milch-Mischung bepinseln und mit etwas Sesam bestreuen. Die Brötchen ca. 16 – 20 Min. backen und danach etwas auskühlen lassen.

    Währenddessen die Saftmischung aus dem Bräter auskratzen und in einen kleinen Topf umfüllen. Kurz vor Ende der Ruhephase mit etwas Barbecuesauce, ich mag am liebsten die Bull’s-Eye, vermischen und kurz aufkochen lassen. Das Pulled Pork mit 2 Gabeln auseinander zupfen und mit der Soße vermischen. Die Brötchenhälften mit etwas Coleslaw und dem Pulled Pork belegen. Evtl. noch etwas Barbecuesauce draufgeben.

    Dann würde ich jetzt einfach mal sagen.

    Guten Appetit „

    Wer aber nicht immer die Zeit dazu hat, das ganze einen Tag vorher zuzubereiten, dem kann ich das Pullet Pork von Taste Table von Bofrost empfehlen. Morgens nehme ich den Beutel aus dem Gefrierschrank und lege ihn in den Kühlschrank. Ca 30 Minuten bevor das Fleisch in den Ofen soll, nehme ich es aus dem Kühlschrank. Die Brötchen benötigen auch etwas Zeit, da kann man die leckeren Bäckerbrötchen von Tasty Table von Bofrost nehmen. Eine leckere alternative, die aber an jedem Wochentag schmecken.

    Zubereitung Pulled Pork von Tasty Table by Bofrost

    Auftauempfehlung 1 PortionIm Kühlschrank (5°C): 11 Stunden Bei Raumtemperatur (22°C): 5,5 Stunden Das Produkt in der Folie auftauen. Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren. Im Backofen (1 Portion) Auf 180°C (Ober-/Unterhitze 200°C) vorheizen. Das aufgetaute Produkt mit Fond aus dem Beutel in eine feuerfeste Schale geben und für 30 – 40 Minuten erwärmen. Das Fleisch von Zeit zu Zeit mit dem Fond übergießen. Anschließend den Fond abgießen, das Fleisch mit zwei Gabeln auseinander ziehen und mit der aufgetauten BBQ Sauce vermengen. Im Anschluss für weitere 5 Minuten in den Ofen stellen.

    …. und ? Das ist doch Ideal. Für uns zumindest, wenn wir nach einem 8 Stunden Tag aus der Arbeit kommen
    PulledPork-ElkeWorks

    Die Brötchen waren wirklich so lecker, daher gibt es nur ein einfaches Bild und wir hatten die Brötchen am nächsten Tag noch zum Frühstück kurz aufgebacken. Wir hatten noch Pulled Pork übrig, die Portion reicht bei uns gut für zwei Tage. Wir haben dann einfach in eine Scheibe selbst gebackenes Brot genommen und die Scheibe kurz auf dem Tischgrill Cross gegrillt.

    Mit dem Brot kann ich euch wirklich empfehlen, wenn man keine Lust auf Brötchen hat oder keine Zeit zum backen.

    Solltet ihr noch Fragen haben, stellt mir diese doch gerne in den Kommentaren.

    …oder zu Tasty Table. Schreibt mir, bzw. fragt einfach.

    eure

    Elke.Works
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    1 Kommentar

    1. 20. Juni 2019 / 10:36

      Huhu Elke,

      Pulled Pork habe ich bisher noch nie selbst gemacht, aber wenn ich das bei dir lese, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Vielleicht sollte ich mich doch mal rantrauen. 🙂

      Einen schönen Feiertag und herzliche Grüße – Tati

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