• Was ist eine Fructoseintoleranz ?

    {Werbung / Dieser Beitrag enthält Affiliate Links}Frucktoseintoleranz ! Genau mit beginn vom Karneval, bzw. die Vorzeit vom Karneval bekam ich meine Diagnose „ Fructoseintoleranz“. Am 11.11.2017 ging für mich eine Welt unter. Schon lange ahnte ich, dass mit meinem Darm etwas nicht in Ordnung war. Diverse Untersuchungen hatte ich schon hinter mir und ich bekam immer nur zur Antwort: Ihr Darm ist sehr träge !   Sie müssen sich Ballaststoffreich ernähren…. und raus war ich wieder aus der Praxis vom gefühlten 100ten Arzt.

    Innerlich rebelierte ich. Ballaststoffreich ernähren, viel Obst und Gemüse. „ Du Blödmann, dachte ich innerlich“ So ernähre ich mich doch. So bin ich es von meinen Eltern gewohnt. Bei uns gab es eine Schale mit Obst und ich liebe Obst und Gemüse. Ebenso mein grobes Vollkornbrot. Süßigkeiten gab es bei uns auch, aber ich war jetzt nicht das Kind, was an der Kasse stand und quengelte und meine Eltern therorisierte das ich etwas süßes möchte. Es gab die Regelung, dass ich mir etwas aussuchen kann und das war es. Meistens war es die Blockschokolade, die ich heiß und innig liebte und auch bekam. hmm, ein Zeichen von meinem Körper, der schon mehr wusste. Ansonsten interessierten mich Süssigkeiten nicht so sehr. Es sei denn es war ein Eis im Sommer oder die selbstgebackenen Kekse und Kuchen meiner Mutter und meiner Oma`s .

    Also fand ich mich damit ab.

    Am 24.04.2007 hatte ich einen Blindarmdurchbruch…. und das auch noch im Urlaub beim Heilfasten in Oy-Mittelberg. Drei Tage später hatte ich dann meinen Darmverschluss. Diese Operation war ziemlich knapp. Durch meine Migräne war ich schmerzen gewohnt und wenn mich ein Arzt oder eine Schwester fragte, dann sagte ich nur, alles gut, geht schon. Meine Entzündungswerte und eine Ultraschalluntersuchung sagten etwas anderes und 15 Minuten später befand ich mich wieder OP.

    „ Darmverschluss

    Mein Mann der inzwischen angereist war. Ich war ja mit Freundinnen im Urlaub und 600 km von zuhause entfernt im Krankenhaus. Mein Mann war fassungslos und seine Gefühle eine Achterbahn. Man hatte ihm mitgeteilt, dass diese Operation länger dauert und man ihn anrufen würde. „ Warum länger war seine Frage“ „ Der Arzt wird Ihnen hinterher alles erklären sagte eine Schwester, aber es ist sehr sehr knapp bei Ihrer Frau „

    „ Ich habe es geschafft „ Der Weg war wirklich nicht leicht, aber ich bin eine Kämpfernatur und es hat über ein Jahr gedauert, bis ich wieder so richtig fit war.“

    Nach einiger Zeit muckte mein Darm wieder. Mein damaliger Hausarzt meine nur Lapidar : Das kommt von der OP. Hä… wieso denn das, nach der OP ging meinem Darm gut und er funktionierte doch. Doch das kann schon so sein, bekam ich als Antwort. Aber nicht mit mir dachte ich. Ich hatte mich mit einer ehemalige Arbeitskollegin unterhalten, bei der eine Fructoseintoleranz festgestellt wurde. Viele Jahre wurde Sie auf eine Lactoseintoleranz behandelt, kein Wunder wenn das nicht half. Sie sagte mir auch. „Elke, lass einen Test beim Gastroentrologen machen. Also sagte ich zu meinem Hausarzt etwas trotzig, dass ich eine Überweisung zu einem Gastroentrologen gern hätte, weil die Beschwerden vor der OP ja auch da waren und ich mich schon erkundigt hätte. Begeistert war mein damaliger Hausarzt nicht und verlangte aus seinem trotz heraus, eine Darmspiegelung. Aber das war mir egal. Bis auf das komische Getränk trinken, habe ich von der Darmspiegelung sowieso nichts gemerkt. Es gab eine kleine Narkose.

    *

    Am 11.11.2007 hatte ich dann meine Untersuchung beim Gastroentrologen. Eine Fructose oder Lactoseintoleranz kann man nur durch einen Atemtest herausfinden.

    Bei der Lactose schlug mein Körper nicht an. Ich nenne es mal so, mir fällt gerade nichts anderes ein. Bei der Lactose gleich und mein Wert war so hoch, das ich den 4ten Durchgang nicht mehr mitmachen brauchte.

    Der Gastroentrologe war sehr nett, erklärte mir viel und bat mir auch eine Ernährungsberatung an. Zwei seiner Kinder hatten auch eine Fructoseintoleranz. Ich bekam von ihm ein selbst zusammengestelltes Heft und fuhr nach Haus.

    Zuhause ankommen setzte ich mich und heulte ersteinmal. Warum ! Für mich ging eine Welt unter. Alles was ich gerne aß, das sollte ich nicht mehr Essen dürfen. Die ersten Tage und Wochen war schlimm. Ich machte wie damals angeordnet eine dreimonatige Auslassdiät. Heute läuft das schon wieder ganz anders ab. Nicht so strenge. Nach diesen drei Monaten sollte ich dann nach und nach wieder Lebensmittel probieren und weglassen. Die Ernährungsberatung brachte mir sehr viel.

    Ich kenne meinen Körper inzwischen sehr gut und weiss auch, was ich gut und nicht gut vertrage und die Lebensmittel die ich nicht so gut vertrage, die probiere ich dann, aber in einer kleinen Menge und dann auch nur ab und an. Streß und Unwohlsein ist für meinen Darm gar nicht gut. Im Urlaub wenn ich entspannt bin, dann vertrage ich schon etwas mehr.

    Kohlenhydrahte sind inzwischen auch mein Feind geworden. Zumindest am Abend. Viele Menschen die eine Fructoseintoleranz haben, haben Durchfall. Bei andauernden Durchfall tippen die Ärzte dann schon eher auf eine FI. Im umgekehrten wie bei mir, da wird es weniger vermutet.

     

    Kohlenhydrate am Morgen ist ok, aber ab mittags versuche ich es zu vermeiden oder eben nur sehr wenig.

    *

    Dies ist jetzt nur ein kleiner Einblick von mir. Ich möchte den Bereich Fructoseintoleranz nach und nach mehr aufbauen und euch informieren und auch Rezepte euch vorstellen.

    zucker

    Was wiederum aber nicht heißt, dass IHR die dann auch vertragt. Es ist nur ein Vorschlag. Denn jeder der eine FI hat reagiert anders.

    Bis bald

    eureelke.works

     

    Jetzt folgen noch ein paar Information aus dem Internet, die ich nach und nach zusammengetragen haben.

    Fruktoseintoleranz

    Wenn Fruchtzucker Probleme verursacht

    Was ist Fruktoseintoleranz?

    Die intestinale Fruktoseintoleranz ist eine erworbene Störung von gewissen Transportproteinen des Verdauungssystems. Der Fruchtzucker, die sogenannte Fruktose, kann nur unvollständig vom Darm ins Blut aufgenommen werden. Es wird vermutet, dass das Transportprotein GLUT-5 nicht oder nur eingeschränkt tätig ist. Das heißt die Fruktose wird nicht aufgenommen, sondern gelangt in tiefere Darmabschnitte, wo sie dann von Bakterien verstoffwechselt wird. Es entstehen Gase und andere Stoffe, die die typischen Symptome der Fruktoseintoleranz hervorrufen.

    Diese Symptome können Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchkrämpfe oder Übelkeit sein. Die Palette an Symptomen ist groß und ist von vielen weiteren Faktoren abhängig.

    Wichtiger Unterschied zur erblichen Fruktoseintoleranz

    Die hereditäre Fruktoseintoleranz ist eine Erbkrankheit, die durch einen Mangel des Enzyms Fruktose-1-Phosphat-Aldolase gekennzeichnet ist. Diese Fruktoseintoleranz kommt nur sehr selten vor und führt schon im Kindesalter zu Leberschädigungen, Nierenschädigungen und Hypoglykämien. Diese Form wird hier auf unserer Webseite nicht behandelt und wann immer wir von Fruktoseintoleranz sprechen, meinen wir die intestinale Form.

    Woran kann ich erkennen, dass ich an einer Fructoseintoleranz leide?

    Neben Blähungen, Bauchgrummeln und Bauchschmerzen zeigt sich eine Fruktoseintoleranz auch durch Durchfall, Verstopfung oder Übelkeit. Auch Abgeschlagenheit und Müdigkeit gehlren zu den Symptomen einer Fruktoseintoleranz. Diese Symptome treten oft erst verzögert ein. Meistens jedoch schon nach 30 Minuten bis 2 Stunden. Doch auch Symptome nach 24 Stunden sind noch möglich. Das macht eine Diagnose oft sehr schwierig.

    Diagnose: Wie finde ich heraus, dass ich Fruchtzucker nicht vertrage?

    Das wichtigste ist das Führen eines Symptomtagebuchs. Nur so kann Ihr Arzt die richtigen Diagnosewege einschlagen. Wie auch bei der Laktoseintoleranz erfolgt die Diagnose dann über einen H2-Atemtest. Eine gewisse Menge an Fruktoselösung wird auf nüchternen Magen getrunken. Dann pustet man in einem Abstand von 30 Minuten in ein Atemluft-Messgerät. Der Arzt kann dann an Hand der entstehenden Kurve eine Diagnose stellen. Treten während des Tests Symptome auf ist eine Fruktoseintoleranz ebenfalls wahrscheinlich.

    Behandlung der Fruktoseintoleranz

    Es ist wichtig, nach einer gewissen Karenzzeit, langsam wieder Fruktose zu sich zu nehmen. Ein völliger Verzicht auf Fruktose und Sorbit sowie andere Zuckeralkohole verschlechtert die Situation!

    Will man Nahrungsmittel mit hohem Fruktose-Gehalt verzehren, kann man Traubenzucker dazu essen, da dieser die Tätigkeit des GLUT-Systems im Darm anregt und so mehr Fruktose aufgenommen werden kann. Das sollte man aber nur in Ausnahmefällen machen und nicht zur täglichen Routine werden lassen. Besser ist es, man versucht individuelle Toleranzgrenzen zu finden und seine Ernährung nachhaltig und mit Hilfe von Ernährungsberatern / Diätologen umzustellen.

    Mittlerweile gibt es auch Enzymprodukte (Xylose-Isomerase) am Markt, die die Fruktose im Darm zu Traubenzucker umwandeln und so sie verträglich machen. Da man dadurch die Menge des aufgenommenen Traubenzuckers erhöht – die Fruktose wird ja im Darm zu Traubenzucker umgewandelt -, sollten diese Präparate auch nur hin und wieder verwendet werden.

    Typisch für die Fruktoseintoleranz ist ein Mangel an Folsäure, Zink, einigen Vitaminen und Mineralstoffen. Ihr Arzt kann dies feststellen und gegebenenfalls Präparate verschreiben.

    Was kann ich noch essen?

    Folgende Nahrungsmittelgruppen werden meist ohne Probleme vertragen:

    • Getreideprodukte
    • Frisches Fleisch, Fisch, Eier
    • Pflanzenöle
    • Milchprodukte (ohne Frucht- bzw. Zuckerzusatz)
    • Kartoffeln
    • Reis
    • Gemüse wie zum Beispiel Salatgurken, Spinat, Blattsalate (siehe unsere Nahrungsmittel-Datenbank)
    • Obst wie Banane, Kaktusfeige, Honigmelone (siehe unsere Nahrungsmittel-Datenbank)
    • Xylit/Xylitol (E 967) in geringen Mengen
    • Folgende Nahrungsmittelgruppen sollten gemieden werden:
    • Trockenfrüchte
    • Fruchtsäfte
    • Gekaufte Marmelade
    • Honig und Sirupe (Außer Reissirup)
    • Erdnüsse
    • Äpfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen, … (siehe unsere Nahrungsmittel-Datenbank)
    • Achten Sie auch auf die Zutatenliste von Fertigprodukten, denn auch Zuckeraustauschstoffe können Probleme verursachen. Diese sind:
    • Sorbit oder Sorbitol (E420)
    • Isomalt/Isomaltitol (E 953)
    • Maltit/Maltitol (E 965)
    • Mannit/Mannitol (E 421)
    • Unsere Nahrungsmittel-Datenbank kann nach all diesen Nahrungsmitteln durchsucht und individuell gefiltert werden.

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    9 Kommentare

    1. 7. August 2018 / 08:24

      Liebe Elke,
      ein sehr guter Einstieg um die FI zu erklären und auf die Rezepte freue ich mich.
      Liebe Grüße Caro

    2. 7. August 2018 / 09:40

      Sehr interessant & ich kann mir vorstellen, dass das gerade für Leute mit einer Intoleranz sehr hilfreich ist! Liebste Grüße!

    3. 7. August 2018 / 10:58

      Oh, das hört sich aber nicht gut an. Gott sei Dank geht es dir etwas besser und die OP hat dir geholfen. Ich denke mir, dass es eine enorme Umstellung war.

      Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

      LG Steffi

    4. 7. August 2018 / 12:27

      Ich bin wirklich froh, dass ich von jeglichen Lebensmittelallergien verschont bin (noch). Und ich hoffe auch, dass das so bleibt.
      Klar, man lernt, damit zu leben, wie du ja auch sagtst, dass du deinen Körper inzwischen sehr gut kennst und weißt, was er verträgt. Aber es ist doch bestimmt trotzdem manchmal anstrengend, wenn man immer darauf achten muss?

    5. 7. August 2018 / 13:03

      Danke für den Artikel. Ich hatte auch die Diagnose Fructoseintoleranz. Ich esse nur wenig Obst. So geht es mir gut.
      Diät zu machen ist nicht meins. Ich brauche das zum Glück nicht.

      Lg. Anna

    6. 7. August 2018 / 13:12

      Viel Erfolg weiterhin liebe Elke.

      Viele Grüße
      Heike

    7. 8. August 2018 / 08:56

      Dein Weg bis zur Diagnose hört sich echt schlimm an. Man sollte echt dankbar sein, wenn man keine Unverträglichkeiten hat und bedenkenlos alles essen kann. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

      LG Denise

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