• Rezepte | Ein Freitagnachmittag in der Dr. Oetker Versuchsküche

    Rezepte | Ein Freitagnachmittag in der Dr. Oetker Versuchsküche

    Das neunte mal war ich inzwischen in der Oetker Versuchsküche. Jedesmal bin ich mit neuen Tipps und Tricks wieder nach Hause gekommen. So auch dieses Mal.

    Wie immer …oder wie schön, bzw. die Vorfreude war auf jedenfall da. Es gab einen Pudding aus dem großen Pudding. Ich freue mich jedesmal darauf.

    Dann ging es nach oben in die Versuchsküche und wir nahmen alle bei einem schönen gedeckten Tisch Platz und genoßen erst einmal Kaffee, Tee und Kaltgetränke. Die Seminarleiterin stellte sich vor und dann ging es an die Verlosung der Gerichte.

    Diese Gerichte wurden verlost.

    Bei der Rezeptverlosung hatten Sandra und ich dieses Mal wirklich Pech. Bis jetzt hatte ich immer Glück. Oft waren die Rezepte etwas kompliziert, so meine Meinung vor dem zubereiten. Aber nach dem Zubereiten, war immer alles ganz einfach. Thema diesen Freitags war die „Alpenküche“ Das hörte sich sehr lecker an. War es auch, soviel kann ich euch verraten. Nur das Morcheln und Maroni leider nicht zu meinen „Lieblingslebensmitteln“ gehören. Um ehrlich zu sein, ich ekel mich vor Morcheln und die Maroni hatten einen Geruch. hmm, nicht für meine Nase gedacht. Da hieß es im wahrsten Wort “ Augen zu, Nase zu und durch“. Sandra und ich teilten uns das Rezept. Sie bereite den Teig für die Maroni-Törtchen und ich schnitt die Maroni erst klein und dann pürierte ich die Maronen vor. Der Duft der Maronen war wirklich gar nicht so meins. Ich war froh das ich endlich etwas Kirschwasser und Milch mit hinzufügen konnte. Herrlich wie das Kirschwasser duftete. *lach*

    Nachdem der Teig für die Maroni-Törtchen im Ofen war. Die Maroni-Füllung im Kühlschrank kühlte widmeten wir uns dem zweiten Rezept. Pro Gruppe (2 Personen) gibt es ein herzhaftes und ein süßes Rezept zum zubereiten. Es sollte “ Schweinefilet mit Orangen-Morchel-Jus“ geben. Die Morcheln wurden von der Seminarleitung schon über Nacht im Wasser eingeweicht. Es ging dann ans Orangen filetieren, Schalotten abziehen und klein schneiden. Die Morcheln mussten auch noch klein geschnitten werden. Da war ich dann doch recht großzügig mit. Ich muss sagen, wenn der Morchelsaft nicht in dem Rezept gewesen wäre, dann hätte ich das Orangen-Morchel-Jus gegessen Es ist ja nicht so, das ich es nicht probiert hätte. Aber der Morchelgeschmack ist nicht mein Geschmack. Zwischendurch hatte ich aber immer noch etwas Zeit bei den anderen Gruppen zu stöbern und zu schnuppern und ich habe mich wirklich auf das anschließende gemeinsame Essen gefreut. Bis auf unsere beiden Rezepte konnte ich mich gar nicht entscheiden was man als erstes oder letztes Essen soll und ich kann euch sagen “ Die Alpenküche“ ist ziemlich mächtig, kalorienreich, sättigend und soooooo lecker.

    Fruchtiger Mandel-Rosenkuchen

    Absolut angetan war ich von dem „Walliser Eintopf „. Ich konnte mich, ich musste mich wirklich bremsen um nicht zuviel davon zu essen. Sonst wäre ich gleich satt gewesen. Ich Suppenkasper ! 🙂

    Sehr lecker waren auch “ Salsiccia auf Brot mit Rote-Bete-Salat

    Meine Flotte Lotte die ich noch für Spätzle ausprobieren wollte. Werde ich mit dem Käsespätzle Rezept ausprobieren

    Was aber wieder sehr schön bei der Dr. Oetker Versuchsküche war, ich habe liebe neue nette Menschen kennengelernt. So unterschiedlich und dennoch hatten wir jedemenge Spaß. War jemand von euch schon mal bei Oetker. Bei der Versuchsküche oder bei der Besichtigung oder sollen wir dort mal ein Bloggertreffen veranstalten ?

    Dies war nur eine kleine Auswahl an Bildern. Aber bleibt einfach hier dabei, abonniert meinen Newsletter oder folgt mir auf Instagram oder Facebook, dann werdet Ihr in nächster Zeit noch ein paar Rezepte hier finden.

    Heute gibt es das Rezept von den Maroni-Törtchen. Die anderen Seminarteilnehmer haben aber berichtet das die Maroni-Törtchen ausgezeichnet geschmeckt hätten. Was mich sehr beruhigt. Ich habe mir mit der Spritztülle ganz viel Mühe gegeben. Nur weil ich es nicht mag, heisst es nicht, das ich das Rezept nicht ordentlich und zubereite. Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so.

    Maroni-Törtchen

    Biskuitteig

    • 3 Eier ( Gr. M)
    • 75 g Zucker
    • 1 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
    • 1 Pr. Salz
    • 80 g Weizenmehl
    • 20 g Dr. Oetker Kakao
    • 1 gestr. TL Dr.Oetker Original Backin

    Maroni-Füllung

    • 100 g Dr. Oetker Nuss-Nougat
    • 250 g gekochte Maronen ( Esskastanien)
    • 100 ml Milch
    • 3-4 EL Kirschwasser
    • 200 g kalte Schlagsahne
    • 1 Btl. Dr.Oetker Gelatine fix (15 g)

    Für das Backblech: etwas Fett und Backpapier

    Vorbereiten

    Backblech auf einer Fläche von 28 x 21 cm fetten und mit Backpapier belegen, dabei das Papier an den offenen Seiten zu Randfalten knicken. Backofen vorheizen. Ober/-Unterhitze : etwa 200 Grad, Heißluft: etwa 180 Grad

    Biskuitteig

    Einer in einer Rührschlüssel mit einem Mixer ( Rührstäbe) auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Mit Vanillin-Zucker gemischten Zucker und Salz unter Rühren in 1 Minute einstreuen und die Masse weitere 2 Minuten schlagen. Mehl mit Kakao und dem Backin mischen und kurz auf niedriger Stufe unterrühren. Teig auf dem Blech glatt streichen und backen. Einschub: Mitte, Backzeit etwa 10 Minuten. Die Biskuitplatte auf einen Bogen Backpapier stürzen und mit dem Papier erkalten lassen.

    Maroni-Füllung

    Nougat im Wasserbad bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Maronen klein schneiden, mit Milch und Kirschwasser in einen Rührbecher geben und pürieren. Es dürfen keine Stücke mehr vorhanden sein. Nougat unter Maronenpüree geben, dann in eine Rührschüssel füllen. Sahne und Gelantinefix nach Packungsanleitung steif schlagen und unter die Masse heben. Creme etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

    Mitgebackenes Backpapier von der Buskuitplatte abziehen. Die Platte in etwa 12 Quadrate zu je 7 x 7 cm schneiden. 6 Quadrate auf eine Platte legen. Creme in einen Spritzbeutel mit Sternentülle ( durchm. 8mm) füllen. Die Hälfte der Maronicreme in Tupfen darauf spritzen. Die restlichen Böden auflegen und leicht andrücken. Mit der restlichen Creme weitere Tupfen spritzen. Törtchen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

    Zum Verziehren

    einige Physalis (Kapstachelbeeren) und etwas Puderzucker

    Maroni-Törtchen

    – etwas Übung ist erforderlich

    Gericht Dessert
    Küche Deutschland
    Keyword Maroni-Törtchen
    Portionen 6
    Elke Voß | Elke.Works

    Zutaten

    • 3 Eier (Gr. M)
    • 75 g Zucker
    • 1 Pck. Dr. Oetker Vanilin-Zucker
    • 1 PR. Salz
    • 80 g Weizenmehl
    • 20 g Dr. Oetker Kakao
    • 1 gestr. TL Dr. Oetker Original Backin

    Maroni-Füllung

    • 100 g Dr. Oetker Nuss-Nougat
    • 250 g gekochte Maronen
    • 100 ml Milch
    • 3-4 EL Kirschwasser
    • 200 g kalte Schlagsahne
    • 1 Btl. Dr. Gelatine (fix) (15 g)

    Zubereitung

    1. Backblech auf einer Fläche von 28 x 21 cm fetten und mit Backpapier belegen, dabei das Papier an den offenen Seiten zu Randfalten knicken. Backofen vorheizen. Ober/-Unterhitze : etwa 200 Grad, Heißluft: etwa 180 Grad

    2. Biskuitteig

      Einer in einer Rührschlüssel mit einem Mixer ( Rührstäbe) auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Mit Vanillin-Zucker gemischten Zucker und Salz unter Rühren in 1 Minute einstreuen und die Masse weitere 2 Minuten schlagen. Mehl mit Kakao und dem Backin mischen und kurz auf niedriger Stufe unterrühren. Teig auf dem Blech glatt streichen und backen. <strong>Einschub: Mitte, Backzeit etwa 10 Minuten. Die Biskuitplatte auf einen Bogen Backpapier stürzen und mit dem Papier erkalten lassen. 

    3. Maroni-Füllung

      Nougat im Wasserbad bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Maronen klein schneiden, mit Milch und Kirschwasser in einen Rührbecher geben und pürieren. Es dürfen keine Stücke mehr vorhanden sein. Nougat unter Maronenpüree geben, dann in eine Rührschüssel füllen. Sahne und Gelantinefix nach Packungsanleitung steif schlagen und unter die Masse heben. Creme etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen

    4. Mitgebackenes Backpapier von der Buskuitplatte abziehen. Die Platte in etwa 12 Quadrate zu je 7 x 7 cm schneiden. 6 Quadrate auf eine Platte legen. Creme in einen Spritzbeutel mit Sternentülle ( durchm. 8mm) füllen. Die Hälfte der Maronicreme in Tupfen darauf spritzen. Die restlichen Böden auflegen und leicht andrücken. Mit der restlichen Creme weitere Tupfen spritzen. Törtchen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen
    5. Zum Verzieren – einige Physalis (Kapstachelbeeren) und etwas Puderzucker

    Ich würde mich freuen, wenn ich von euch etwas höre oder lese, wie euch die Maroni-Törtchen geschmeckt haben.

    Laßt es euch schmecken.

    eure

    Elke.Works



    Elke.works-Dr. Oetker

    Diesen Spruch mag ich sehr gern. Wenn man in die Dr. Oetker Versuchswelt kommt. Dort kann man ihn lesen. Auch nach meinem neunten mal bei Oetker und zwei Führungen. Muss ich ihn immer lesen.

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    2 Kommentare

    1. 9. März 2019 / 11:18

      Liebe Elke !
      Danke für den wirklich interessanten Bericht.
      Die Rezepte klingen auch sehr gut. Hast du das Maronitörtchen denn dann auch gekostet ?

      LG Peggy

      • 10. März 2019 / 17:34

        Liebe Peggy,

        nein. Ich konnte die Maronitörtchen nicht probieren. Der Geruch war noch in der Nase und brrrrr… 🙂
        Aber meine mit Teilnehmer haben gesagt, das es sehr gut geschmeckt hat.

        Liebe Grüße, Elke

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