• MSFC – immer diese Abkürzungen

    MSFC – immer diese Abkürzungen

    MSFC = Multiple Sclerosis Functional Composite-Index

    Was verbirgt sich aber dahinter?

    Seit Diagnose wird der Test in regelmäßigen Abständen mit mir durchgeführt, oft nach einem Schub bzw. mittlerweile nach einer weiteren Verschlechterung. Meine neue Neurologin führte des Test durch um den Ist-Zustand zu dokumentieren und den Verlauf in den kommenden Jahre zu vergleichen. Mit dem MSCF möchte der Arzt einen Verlauf erkennen, wie die MS bei Betroffenen voranschreitet.

    Eine gute Sache, doch ehrlich?

    Da brauche wirklich keinen solchen Test bei mir. Ich kann meine Verschlechterungen der letzten Jahre im Schlaf herunterbeten.

    Aber nun gut, es dient ja auch um die Mediziner und Forschung heran zutreiben.

    Ich erkläre es euch mit einfachen Worte, denn kompliziert geht immer und ausführlich könnt ihr das dann nachlesen hier.

    Testung in drei Schritten:

    1. Es wird die Zeit gestoppt, die ein MS-Patient braucht, um eine Gehstrecke von 7,60 m zu laufen. Klar, Gehstöcke oder ein Rollator sind erlaubt.

    Ich schwanke mittlerweile wie ein Seemann,  aber in der Klinik bei der Testung ist das erlaubt. Keiner schaut dich komisch an. Was man im Alltag leider nicht berichten kann.

    Hier geht es zu ms-docblog!
    Copyright unterliegt  http://www.ms-docblog.de/multiple-sklerose/was-ist-eigentlich-der-msfc/            

    2. Man muss aus einem Steckbrett neun Stäbchen aus der Halterung auf den Tisch legen. Dann steckt man sie wieder zurück. Mit jeder Hand wird der Test zweimal durchgeführt und die Zeit gestoppt. Hier schwanke ich nicht körperlich sondern kognitiv.

    3. Man bekommt Kopfhörer aufgesetzt und der Patient hört alle 3 Sekunden Zahlen, die letzten beiden zählt er zusammen. Hier ist volle Konzentration gefordert. 

    Das Klinikum Ludwigshafen hat einige Testungen des MSFC von mir. Aber nach den Werten der letzten Jahre zu urteilen, müsste es mir echt gut gehen …

     … doch die Austestungen erneut vor 2 Jahren im Reha-Zentrum belegt etwas ganz anderes. Ebenso die bei meiner Neurologin. Leider. Es war keine Überraschung für mich, da ich mich selbst gut einschätzen kann und schließlich jede Tag mit der MS lebe.

    In diesem Sinne, erzählt mir doch eure Erfahrungen!

    Würde mich echt freuen.

    Herzlichst

    Eure

    Caroline Régnard-Mayer

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    1 Kommentar

    1. 22. April 2018 / 12:15

      Danke liebe Ellen 😘 leider eben erst gesehen. War auf einem Bloggerteffen in Berlin.
      Herzlichst Caro

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