Food/ Kochen

Herzhafte Emmerjause

Ne, nicht schon wieder denkt Ihr jetzt.  Doooochhh, weil ich das Thema Ernährung interessant finde und wenn ich durch Zufall erfahre was es schon vor zig Jahren gab, bevor wir mit Weizenmehl überflutet wurden.

Ich habe eine Fructose Intoleranz, aber dazu schreibe ich euch ein andermal. Daher reagiere ich auf Kohlenhydrate sehr empfindlich.

In meinem Nähkurs erfuhr ich durch Zufall von diesem Emma Mehl. Weil meine Nählehrerin erzählte, das sie ein Brot mit Emma Mehl gebacken hatte. Emma Mehl was ist das denn und meine Neugierde war geweckt.

Backen mit Urgetreide

UGB-Gesundheits-Trainerin Modesta Bersin

Seit einigen Jahren gibt es sie wieder: Dinkel, Emmer und Einkorn. Wer ihre speziellen Backeigenschaften kennt, kann aus dem Urgetreide herzhafte Brote, leckere Kuchen und viele andere Spezialitäten zaubern.

Schon vor tausenden von Jahren bauten unsere Vorfahren Urgetreide wie Einkorn, Emmer und Dinkel an.

Durch die ertragreicheren Hart- und Weichweizen waren die alten Sorten in Vergessenheit geraten. Während Emmer und Einkorn erst seit wenigen Jahren wieder in Deutschland angebaut werden, gibt es Dinkel bereits seit etwa 20 Jahren. Das verstärkte Interesse an hochwertigen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln hat ihn aus der Versenkung hervorgeholt. Die drei Weizensorten überzeugen vor allem durch ihren charakteristischen Geschmack, hervorragende Back-eigenschaften und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Wie erste Erfahrungen zeigen, sind Emmer und Einkorn ebenso wie Dinkel möglicherweise für Weizenallergiker verträglich. Klinische Untersuchungen hierzu stehen aber noch aus.

Nicht direkt verwandt

Einkorn, Dinkel und Emmer sind die bespelzten Formen des Weizens, stammen aber nicht direkt voneinander ab. Einkorn ist ein diploider Weizen, das heißt, er besitzt einen doppelten Chromosomensatz. Emmer und Dinkel haben dagegen einen vierfachen bzw. sechsfachen Chromosomensatz. In der Steinzeit dienten sie den Menschen als Hauptnahrungsmittel, lange bevor es die kultivierten Formen des Nacktweizens gab. Die alten Ägypter brauten aus Emmer sogar schon Bier. Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts war Dinkel unser wichtigstes Brotgetreide, und Bauern am Bodensee bauten Einkorn bis in die 50er Jahre an. Die Ähren von Dinkel, Emmer und Einkorn bringen nur geringe Erträge und müssen als Spelzgetreide nach dem Dreschen in einem weiteren Arbeitsschritt entspelzt werden. Dabei gehen auch Bestandteile des Korns verloren. Die Spelz, die das Korn umgibt, bringt aber auch Vorteile. Sie schützt das Getreide vor Schadstoffen aus der Luft und anderen Umwelteinflüssen. Außerdem sind die Pflanzen sehr robust und widerstehen vielen Krankheitserregern. Dadurch kann auf chemische Pflanzenschutzmittel leichter verzichtet werden. Weil das Urgetreide zudem nur geringe Nährstoffansprüche an den Boden stellt, eignet es sich ideal als extensive Kulturpflanze im ökologischen Landbau. Es wächst sogar auf nährstoffarmen Böden, auf denen der Anbau von Weizen nicht mehr möglich ist.

Auszug von der Seite: 

https://www.ugb.de/lebensmittel-zubereitung/backen-mit-urgetreide/

Herzhafte Jause Emmer –Brot

Für das Backblech:

Backpapier

1 Würfel Dr. Oetker Frische Hefe

500 ml Buttermilch, zimmerwarm

1 EL Honig

600 gr. Emmervollkornmehl

300 gr. Weizenmehl Type 1050

300 gr. Dinkelmehl Type 1050

1 EL Salz

250 ml warmes Wasser

 

Hefeteig

Hefe in die Buttermilch bröckeln, mit dem Honig verrühren und einige Minuten stehen lassen. Alle 3 Mehlsorten mit Salz in einer Rührschüssel mischen. Hefe-Buttermilch-Mischung und Wasser hinzufügen. Alles mit einem Mixer ( Knethaken ) zunächst auf niedrigster , dann auf höchster Stufe in mind. 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwas 2 Stunden gehen lassen.

Backblech mit Backpapier belegen.

Ich habe mein Brot in dem großen Ofenzauber von Pampered Chef gebacken.

Teig

Teig auf bemehlter Arbeitsfläche gut durchkneten, zu einem länglichen Laib formen und auf das Backblech legen. Zugedeckt an einem warmen Ort noch einfaml so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Backofen vorheizen.

Ober/Unterhitze            etwa 250 Grad

Heißluft                        etwa 230 Grad

 

Den Laib mit etwas Mehl bestreuen und der Länge nach mehrmals etwa 1 cm tief einschneiden. In den Ofen schieben und anbacken.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 10 Minuten

Backofentemperatur reduzieren und das Brot fertig backen.

Ober/Unterhitze            etwa 200 Grad

Heißluft                        etwa 180 Grad

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: ca 40 Minuten

Das Brot auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Ich habe mein Emma Mehl bei DM gekauft.

Lasst es euch schmecken

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1 Comment

  • Reply
    Sunnyside-of life
    19. November 2017 at 10:23

    Liebe Elke!

    Ich habe auch schon längere Zeit vor, wieder selber mal ein Brot zu backen.
    Von Emmamehl habe ich allerdings noch nie etwas gehört.

    Das Brot sieht köstlich aus.
    Wir mögen ja Brotzeiten unglaublich gerne.

    Liebe Grüße,
    Natascha

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