• Einen schönen Marmorkuchen kann ja jeder…

    Einen schönen Marmorkuchen kann ja jeder…

    Einen schönen Marmorkuchen, so wie sie immer in den Backbüchern aussehen oder bei vielen Menschen im WWW, das bekomme ich nicht hin. Auch wenn ich alles ganz genau nach der Anweisung gehe. Bei mir sieht der Kuchen aber immer anders aus. Mein Mann meint: Macht nichts, es kommt ja auf den Geschmack an. Was hast Du von einem Kuchen, der so aussieht wie auf deinem Backbuch, aber gar nicht schmeckt. – Ja, da hat er wohl recht, aber dennoch wäre es schön, wenn einmal ein Marmorkuchen bei mir so aussieht wie auf diesen tollen schönen Bildern, aber von diesem gelingen kann ich mich wohl eher verabschieden.

    Spontan habe ich am Freitagabend meine Kitchen Aid genommen und einen Marmorkuchen gebacken. Noch heute weiss ich nicht, wie ich auf diesen Gedanken gekommen bin. 19 Uhr war es, die Nachrichten liefen und ausnahmsweise hatten wir mal nichts zu tun. Was wohl auch mit daran lag, das mein Mann und ich beide mit einer Virusinfektion zu kämpfen hatten. Meistens komme ich dann immer auf die seltsamsten Ideen. Wie man ließt, auch dieses mal. Die Zutaten hatte ich bis auf das Rumaroma im Haus, aber ein Blick in den Kühlschrank, ließ mich auf den Rest in der Metaxaflasche wandern. Ach das geht ja bestimmt auch und wird auch gut schmecken. So mein Gedanke und es stimmt wirklich. Der Kuchen ist schön saftig, nicht zu trocken und nicht zu klitschig und hat ein tolles Aroma.

    Da ich keine Lust hatte in den Keller zu gehen um meine größere Backform zu holen, wurden aus dem Teig der noch übrig war, einfach drei Muffinförmen gefüllt.

    Der Kuchen ist wirklich keine Neuigkeit, aber ich glaube nach meinem Zitronenkuchen Fiasko, wollte ich mein altes Backbuch fordern und wissen, ob zumindest ein Marmorkuchen dort enthalten ist. *lach* War es. Peinlich wäre es gewesen, wenn es nicht gewesen wäre, denn vorne auf dem Cover ist ein Marmorkuchen abgebildet.

    Marmorkuchen

    Zutaten

    • 300 g Margarine zb. Sanella oder Butter
    • 275 g Zucker
    • 1 P. Vanillinzucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • Salz
    • 5 Eier
    • 375 g Weizenmehl
    • 4 gestr. Löffel Backpulver
    • etwa 3 EL Milch

    Zubereitung

    Margarine mit dem Handrührgerät mit Rührbesen / oder Küchenmaschine auf höchster Stufe geschmeidig rühren.

    Nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, Rumaroma Salz unterrühren, so lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier nach und nach unterrühren ( jedes Ei etwa 1/2 Minute mit Mehl und Backpulver abwechselnd eilöffelweise auf mittlerer Stufe unterrühren (nur soviel Milch verwenden, das der Teig schwer-reißend von einem Löffel fällt)

    Zwei Drittel des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform (24 cm) oder nach eigener Wahl füllen.

    • 20 g Kakaopulver
    • 20 g Zucker
    • 2-3 EL Milch

    Unter den Rest des Teiges rühren, so das er wieder schwer reißend vom Löffel fällt, den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen, eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen, damit ein Marmormuster entsteht.

    Ober-/Unterhitze : 170-200 Gar (vorgeheizt), Heißluft: 160-170 Grad (nicht vorgeheizt)

    Backzeit: 50-65 Minuten

    Mit Puderzucker bestäuben.

    Abwandlung: Den Teig in einer gefetteten Kastenform (30 x 11 cm) backen. Nach dem Erkalten aprikotieren. Dafür 4 EL durch ein Sieb getrichener Aprikosenkonfitüre mit 1 EL Wasser unter Rühren einkochen lassen, den Kuchen damit bestreichen.

    Laßt es euch schmecken

    eure

    Elke.Works

    Marmorkuchen-Elke.Works

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    2 Kommentare

    1. 21. Mai 2019 / 11:31

      Liebe Elke,
      Marmorkuchen geht immer und das schöne, er schmeckt auch noch am nächsten und übernächsten Tag. Ich musste schmunzeln, Du hast ihn abends gebacken, einfach so, ohne Grund. Das könnte ich sein, ich fange auch oft abends an Kuchen oder Brot oder Brötchen zu backen, einfach so, weil ich Lust drauf habe… UND aufgegessen wurde bisher noch immer alles, also es kommt nichts weg bzw. die Brötchen landen im Frost.
      Auch die Minis sind super süß. Ich liebe mini Gugelhupf/e (?), hab sie auch schon mal einzeln eingetütet und als Mitbringsel verschenkt, kam sehr gut an.
      Ich hoffe Euch geht es inzwischen wieder besser und Du bist wohl auf.
      Hab Dank für das Rezept und die Inspiration.
      Dir eine schöne Woche.
      Liebe Grüße von der Insel Rügen, Mandy

      • 21. Mai 2019 / 13:54

        Hallo Mandy,

        von der wunderschönen Insel Rügen. Ich beneide Dich und hoffe, das das Wetter nicht so regnerisch ist wie bei uns zur Zeit.
        🙂 Na, da bin ich ja froh, das ich mit dem Tick nicht alleine bin. Ja, die Minigugelhupfe kommen immer gut an. Das mit dem
        verschenken als Mitbringsel. Da bringst Du mich aber auch eine Idee. Danke schön.

        Liebe Grüße
        Elke

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